Nachdem die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss zum Standort und Umfang des neuen Kindergartens in Oestrich gefasst hat, fordert die CDU nun, in die Planung entsprechende Maßnahmen einzufügen, ein klimaneutrales Gebäude zu erstellen. Dazu gehört, so die CDU, dass bis hin zu einer Null-Energie die Möglichkeiten zu prüfen sind.

Der Kindergarten, der bis zu einer Größe für 6 Gruppen ausgelegt werden soll, könnte, so die CDU, bei geeigneten Ausführungen, ein klimaneutrales Bauwerk werden.

Zunächst müssen bestmögliche Bauelemente ausgewählt werden, die einen Energieverlust unterstützen.

Des Weiteren soll das Gebäude so ausgerichtet werden, dass die Fenster nach Süden zeigen. Hierdurch könne man auch im Winter, Sonnenkraft nutzen.

Eine optimale Dämmung der Außenwände und dem Dach sei dabei unumgänglich. Hierbei ist eine Außendämmung in einer Dicke von 30 cm denkbar.

Für die Beheizung bevorzugt die CDU eine Infrarot-Flächenheizung, vollkommen aus elektrischem Strom gespeist, der in der nötigen Masse von einer Solaranlage gewonnen werden kann.
Die Speisung könnte durch ein sogenanntes virtuelles Kraftwerkes (Beispiel: Sonnencommunity) erfolgen. Das System habe den Vorteil, deutlich weniger Verschleiß, keine Wartung, kein wasserführendes System und geringe Installationskosten.

Eine kontrollierte Raumlüftung, mit Wärmerückgewinnung, hält die CDU für ein „Muss“.
Je höher die Verbrauchsluft durch viele Menschen, umso wichtiger ist die Belüftung der Räume.
Unter Berücksichtigung der Brandschutzauflagen, sei ein Einbau nicht nur sinnvoll, sondern eher notwendig!
Durch einen sogenannten „Luftbrunnen“ könnte die Effizienz noch erhöht werden.

All diese Möglichkeiten würden ein klimaneutrales Kindergartengebäude sicherstellen.
Zudem sollte es, sofern es die Architektur zulässt, eine Dachbegrünung geben.
Ebenso sollte die Statik des Gebäudes so ausgelegt werden, dass eine eventuelle Aufstockung möglich ist.

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