Oestrich-Winkel, 05. Februar 2020// Die Oestrich-Winkeler CDU lehnt ein Förderprogramm des Landes Hessen, das unter der Bezeichnung „Dorfentwicklungsprogramm 2020“ neu aufgelegt wurde, als ungeeignet für die Stadt Oestrich-Winkel ab.

Das Programm, das es schon längere Zeit gibt, war bislang auch unter der Bezeichnung „IKEK“, integriertes kommunales Entwicklungskonzept, vorhanden.
Insbesondere die Tatsache, dass bei Inanspruchnahme des Programmes, der Stadt mögliche andere Maßnahmen zurückgestellt werden könnten, ist Grund einer ablehnenden Haltung der CDU.

Die Beschreibung des Dorfentwicklungsprogramms ist, so die Auffassung der CDU, eher für dünner besiedelte Dörfer angebracht, wo man Leerständen in alten Ortskernen entgegenwirken will.

Das Programm, das auf sieben Jahre begrenzt ist, sieht auch vor, dass andere Maßnahmen der Stadt, im Falle Oestrich-Winkel würde überhaupt in dies Förderung aufgenommen , für einen Zeitraum von sieben Jahren zurückgestellt werden müssten.

Demgegenüber weist die CDU auf das „Förderprogramm Lebendige Zentren“ hin. Dieses Förderprogramm, so die CDU, sei bereits schon genehmigt und werde auch schon eingesetzt. Die Bezeichnung sei bisher in der Stadt als Städtebaulicher Denkmalschutz bekannt. Die Maßnahmen seien in vielen Bereichen einzusetzen. Es würden sowohl Ausführungsbestimmungen der öffentlichen Hand, aber auch von privaten Vorhaben gefördert.

Die Förderungen betreffe historische Ortskerne, Einzeldenkmale, Straßen und Plätze. Außerdem würde hierbei sichergestellt, dass andere Maßnahmen, beispielsweise die Errichtung von Mehrfamilienhäusern im sozialen Wohnungsbau, nicht verhindert, oder über lange Zeit aufgeschoben werden müssten.
Der bisher eingeschlagen Weg, so die CDU abschließend, sei gut durchdacht und verspreche gute Ergebnisse.

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